Wenn Beziehung zur Grundfrage wird
In meiner therapeutischen Arbeit begegnet mir immer wieder dieselbe Erfahrung: Menschen entwickeln sich nicht im luftleeren Raum. Sicherheit, Selbstwahrnehmung und Handlungsfähigkeit entstehen in Beziehung.
Das Buch „Verbundenheit heilt“ entfaltet diesen Gedanken über unterschiedliche Felder hinweg. Bindungsforschung und Neurobiologie stehen neben Leibphänomenologie, Musiktherapie, gesellschaftlicher Beziehungskultur und Spiritualität. Ein eigenes Kapitel fragt nach menschlicher Verbundenheit im Zeitalter künstlicher Intelligenz.
Damit führt das Buch viele Linien weiter, die auch die Arbeit von „Mitschwingen“ prägen: Sicherheit, Co-Regulation, Begegnung, leibliches Erleben und die Frage nach einer Kultur, in der Menschen einander nicht nur funktional, sondern wirklich als Gegenüber begegnen.
Zum Buch
Kai von Lünenschloß: Verbundenheit heilt – Eine Anthropologie der Verbundenheit.
BoD, 2026 · ISBN 978-3-696-70897-9